Zettelkasten

Drei-Akt-Modell

Das grundlegende Modell ist das Drei-Akt-Modell.

Figuren - Von wem eine Geschichte erzählt

Aus Figuren entstehen Geschichten. Sie tragen den Konflikt aus. Figuren sind jedoch keine Menschen. Sie sind fiktiv, sollen aber so wirken, als ob es sie tatsächlich geben könnte.

Positive Ironie

Eine Geschichte kann positiv, negativ oder ironisch enden.

Entschluss zum Handeln

Nach

  1. Wie sieht die Routine des Protagonisten aus?

  2. Was stört diese Routine? ist der Endpunkt des 3. Erzählabschnittes:

  3. Wie reagiert der Protagonist auf die Störung?

Konfliktauflösung

Jetzt kann es für den Protagonisten nicht mehr schlimmer kommen. Jetzt, in der Krise unmittelbar vor dem Höhepunkt, muss sich die Figur entscheiden, was sie wirklich will. In der folgenden Handlung wird sich der Konflikt auflösen, so oder so.

Konfliktauflösung - Höhepunkt

Die Handlung, die der Krise folgt, ist die Höhepunkthandlung. Protagonist und Antagonist treffen zum letzten Mal aufeinander.

Konfliktaustragung

Das ist der größte Teil der Geschichte: der Protagonist versucht, sein Ziel zu erreichen, der Antagonist hindert ihn daran.

Konfliktetablierung

Ein Konflikt ist etabliert, sobald im Leben des Protagonisten eine Mangelsituation auftritt.

Darstellung der Routine

Zur Konfliktetablierung gehört auch die Darstellung der Routine der Figur. Denn nur, wenn die Leserschaft die Routine der Figur kennengelernt hat, kann sie nachvollziehen, inwiefern das auslösende Ereignis eine Störung darstellt.

Die Krise

Das Wesentliche bei Geschichten mit Widerspruch zwischen Ziel und Bedürfnis ist die Krise. Die Figur kommt an einen Punkt, an dem ihr klar wird, dass ihr bisheriges Streben nicht zum Ziel führen konnte; dass das, was sie die ganze Zeit gewollt hat, nicht das ist, was sie braucht.