Zettelkasten

Psychologische Dimension

Ein Charakter setzt sich aus einer Vielzahl unterschiedlicher, teils widersprüchlicher Charaktereigenschaften zusammen. Diese lassen sich psychologische Kategorien einordnen, mittels derer ein Charakter definiert werden kann:

Soziologische Dimension

Dazu gehören alle Fakten, die sich aus der sozialen Geschichte und Gegenwart der Figur ergeben: Schichtzugehörigkeit, sozialer Status, Ausbildung, Beruf, Religion, Beziehung, soziales Umfeld, Hobbys, Freunde, Freizeitgestaltung, politische Zugehörigkeit.

Charakterentwicklung

Der Protagonist verändert im Laufe der Geschichte seinen Charakter. Er geht als neuer Mensch aus der Geschichte hervor. (Nur James Bond nicht)

Empathie

Ein wichtige Eigenschaft des Protagonisten: er löst beim Leser Empathie aus. Ohne Empathie wird der Leser emotional nicht in die Geschichte involviert. Empathie verfolgt den Zweck, dass der Leser mit dem Protagonisten hoffen und bangen, sich mit ihm freuen und mit ihm traurig sind.

Der 2. Akt

Im 1. Wendepunkt tritt der Protagonist in eine neue Welt. Er muss in dieser Welt bestehen, wenn er sein Ziel erreichen will. Im 2. Akt geht es um die Versuche, mit denen er dieses Ziel erreichen will.

Der 3. Akt

Im 3. Akt nimmt das Tempo zu. Protagonist und Antagonist stehen sich im großen Finale gegenüber.

Der 1. Akt

Der 1. Akt - Etablierung und Auslösung des Konflikts - dient der Einführung in die Welt der Geschichte. Sein Ziel ist es, dem Leser ausreichend Informationen zu liefern, damit er sich zurechtfindet.

Auslösendes Ereignis

Der Anstoß (auch: Auslösendes Ereignis, Katalysator) bringt die Handlung ins Rollen und deutet die Wendung des ersten Plot-Points an bzw. bereitet diese vor. Er ist mit dem Plot-Point 1 gekoppelt, indem er dessen negatives oder positives Vorzeichen darstellt. Dabei teilt er den ersten Akt in zwei Hälften.

Der Midpoint

Wie sein Name bereits verrät, befindet sich der Midpoint in der Mitte des zweiten Aktes und teilt die Geschichte somit in zwei Hälften.

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