Vor dem Höhepunkt gerät der Protagonist in die Krise. In der Krise wird dem Protagonisten klar, was für ihn auf dem Spiel steht und um welchen Wert es in der Geschichte geht.
11.06.2025 - Zettel
ZettelkastenVor dem Höhepunkt gerät der Protagonist in die Krise. In der Krise wird dem Protagonisten klar, was für ihn auf dem Spiel steht und um welchen Wert es in der Geschichte geht.
Das ist der größte Teil der Geschichte: der Protagonist versucht, sein Ziel zu erreichen, der Antagonist hindert ihn daran.
Ein Konflikt ist etabliert, sobald im Leben des Protagonisten eine Mangelsituation auftritt.
Zur Konfliktetablierung gehört auch die Darstellung der Routine der Figur. Denn nur, wenn die Leserschaft die Routine der Figur kennengelernt hat, kann sie nachvollziehen, inwiefern das auslösende Ereignis eine Störung darstellt.
Eine Geschichte erzählt davon, wie ein Konflikt entsteht. Es gibt einen Anfang, eine Mitte und ein Ende des Konflikts.
Das Wesentliche bei Geschichten mit Widerspruch zwischen Ziel und Bedürfnis ist die Krise. Die Figur kommt an einen Punkt, an dem ihr klar wird, dass ihr bisheriges Streben nicht zum Ziel führen konnte; dass das, was sie die ganze Zeit gewollt hat, nicht das ist, was sie braucht.
Für die Tiefe einer Figur und des Konfliktes ist es wichtig, dass die Figur nicht nur einen Mangel erleidet, sondern auch einen zweiten: Ziel und Bedürfnis.
Wie geht die Geschichte nach der Störung der Routine weiter? Was verändert sich und welche Figuren sind davon betroffen?
Um Glück zu erlangen - Bedürfnisse befriedigen
Ziel und Bedürfnis stehen in einem bestimmten Verhältnis zueinander: Mit dem Erreichen eines Ziels will eine Figur immer ein bestimmtes Bedürfnis befriedigen.
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